ADS/ADHS

Definition des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms/Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivität-Syndrom ADS/ADHS:

ADS/ADHS ist eine Kombination von Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität/Impulsivitätssymptomen. Es liegen verschiedene Wahrnehmungs-Varianten (Sehen, Hören, Tastsinn, Gleichgewichtssinn, Tiefensensibilität sowie Geruchs- und Geschmackssinn) in unterschiedlicher Ausprägung vor. Sie ist keine Störung der ersten Reizaufnahme, also der primären Sinnesorgane, sondern ein krankhaftes Verarbeiten der Sinnesreize im Gehirn. Dadurch, dass die Reizselektion nicht mehr stattfinden kann, kommt es zur mangelhaften Verarbeitung der eintreffenden Reize oder zur Reizüberflutung. Damit wird es für die Person schwierig, eine angemessene Reaktion auf die ankommenden Sinnesreize auszuüben. Die Folgen sind Symptome wie Hyperaktivität und übersteigerte Impulsivität.

„Eine sichere Diagnose setzt gemäß WHO voraus, dass die Problematik schon vor dem sechsten Lebensjahr bestand und bereits für eine Zeitdauer von mindestens 6 Monaten andauert.

Grundsätzlich ist es immer schwierig, eine Diagnose zu erstellen, da immer zuerst andere Störungen, wie z. B. schulische Überforderung, affektive Erkrankung, Sozialisationsstörungen, Entwicklungsrückstände und spezifische Lernstörung usw., ausgeschlossen werden müssen. Eine eingehende neurologische und neuropsychologische Abklärung mit entsprechenden Tests sollte zunächst erstellt werden. Erst dann sind die Voraussetzungen für eine sichere Diagnose geschaffen.


Die Homöopathie hat sich nach langjähriger Erfahrung als optimale medikamentöse Therapie bei ADS/ADHS-Kindern erwiesen. Für eine homöopathische Behandlung müssen gewisse Vorbedingungen vorhanden sein: Als Homöopathin benötige ich genaue Symptombeobachtung und Mitarbeit der Eltern. Dabei geht es um eine individuelle Behandlung, bei der jedes Kind für seine spezifischen Symptome entsprechende Mittel bekommt. Die Kinder werden im Laufe der Behandlung ruhiger, ausgeglichener, konzentrierter und gewinnen an Selbstsicherheit. Nebenwirkungen sind keine vorhanden. Die besten Ergebnisse können erst nach frühestens 6 Monaten erreicht werden. Daher kann die Homöopathie in einer Krisensituation nicht sofort Abhilfe schaffen. Daraus folgt, dass Homöopathie nicht wie konventionelle Mittel eingenommen werden kann, sondern Zeit braucht.

 
 

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Heilpraktikerin Rosa Maria Grau


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